ja sie haben es getan: die haben es doch tatsächlich fertig gebracht "the satanic verses" in ein theaterstück zu verwursten. und die ganze welt schreibt darüber, wobei nicht sicher ist, ob The Australien von den Yahoo.ca news abgeschrieben hat oder andersrum ... aber das kennen wir ja schon.
nun denn das stück soll fast 4h lang sein und das buch natürlich nur in ansätzen wiedergeben (anders würde es wohl faust I und II in ungekürzter version ausmaße annehmen) und laut zuschauer und kritik wohl langweilig und unspektakulär sein.
am besten fand ich aber den satz in dem artikel in der welt, der das Buch als "... das gefährlichste, berühmteste, berüchtigste und zugleich am wohl wenigsten gelesene Buch der Welt..." bezeichnet. und ja auch ich bin schuldig es nie gelesen zu haben, auch wenn es schon mal zur literatur für n seminar gehörte.
zu meiner verteidigung muss ich aber sagen, dass da am anfang ... mehrere lange lange seiten lang zwei menschen vom himmel fallen ... und das war mir doch etwas zu sehr suspekt.
wir halten fest: entweder man hat man den nerv das buch zu lesen oder man geht den einfachen weg sich mit den wiki infos zufrieden zu geben ... das theaterstück ist wohl ehr nicht zu empfehlen und erspart einem leider auch nicht die lektüre und wird wohl bald wegen mangelnder zuschauerzahlen abgesetzt werden.
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Montag, 31. März 2008
Sonntag, 10. Februar 2008
n kleines bisschen Kultur
3 Wochen nach Schweden und wieder zurück in Göttingen wird es endlich mal Zeit meinen Blog zu redefinieren. Er sollte jetzt zwar vielleicht "Leben in der Kleinstadt" heißen, aber ich werd ihn einfach mal so lassen, weil die große Welt is ja immer noch irgendwo da draußen ist.
Dieses Wochenende war kulturtechnisch ein sehr ereignissreiches Wochenende:
los ging's am Freitag mit "Faust" am Deutschen Theater hier in Gö. Da ich Faust das letzte Mal in der Schule gelesen habe ging anfangs erst mal ein fröhliches Figurenraten los, was durch einige Konfuse Doppelbesetzungen nicht erleichtert wurde. In der Pause haben wir das dann aber gemeinschaftlich vervollständigen können.
Faust selbst war klein, arrogant, unsicher und immer wie ein bockiges Kind, dass erst zum Schluss entsetzt über sein verhalten ist und versucht anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben ...
Mephisto war halt Mephisto ... sehr überzeugend und menschlicher als Faust.
Die Inszenierung war eigentlich ganz gut. Ich weiß zwar immer noch nicht so ganz, wer eigentlich der Mann im schwarzen Anzug war und die Funktion des Chores, der ab und zu mal gesungen hat, aber eigentlich bessere Bühnenarbeiter war, hat sich mir auch nich so ganz erschlossen. Das Bühnenbild war schlicht, aber sehr passend.
Am Wochenende war dann in der Turmmensa in Göttingen das Leuchtturm-Festival
Zwei Tage lang Kunst, Musik und Literatur von Göttinger Künstlern in der alternativ, sophisticated location der Turmmensa, die für solche Veranstaltungen erstaunlich gut geeignet ist (alte Industriearchitektur sei Dank).
Photos von den Skulpturen und den Bildern gibt's auf flickr und ein kleines Musikbeispiel auf der Seite von Serious 2, zwei HipHoper a la Freundeskreis. Texte mit Inhalt und sehr charmante Musiker, die auch Texthänger mit viel Humor überspielen.
Am meisten hat mich aber die Buchvorstellung von Simon (bitte englisch aussprechen) begeistert/beeindruckt, der einfach mal so einen eigenen Verlag gegründet hat, um sein Buch zu veröffentlichen. Sein Buch "Auf der Spur der blauen Kugel" ist ein interaktives Buch in dem der Leser sich immer wieder entscheiden muss wie die Geschichte weitergehen soll ... das ganze ist sehr entertaining, wenn man versucht sich in einer Gruppe für einen Weg zu entscheiden.
Alles in Allem ein sehr entspanntes Wochenende an dem ich endlich mal wieder Zeit zum photographieren gefunden habe ...
Dieses Wochenende war kulturtechnisch ein sehr ereignissreiches Wochenende:
los ging's am Freitag mit "Faust" am Deutschen Theater hier in Gö. Da ich Faust das letzte Mal in der Schule gelesen habe ging anfangs erst mal ein fröhliches Figurenraten los, was durch einige Konfuse Doppelbesetzungen nicht erleichtert wurde. In der Pause haben wir das dann aber gemeinschaftlich vervollständigen können.
Faust selbst war klein, arrogant, unsicher und immer wie ein bockiges Kind, dass erst zum Schluss entsetzt über sein verhalten ist und versucht anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben ...
Mephisto war halt Mephisto ... sehr überzeugend und menschlicher als Faust.
Die Inszenierung war eigentlich ganz gut. Ich weiß zwar immer noch nicht so ganz, wer eigentlich der Mann im schwarzen Anzug war und die Funktion des Chores, der ab und zu mal gesungen hat, aber eigentlich bessere Bühnenarbeiter war, hat sich mir auch nich so ganz erschlossen. Das Bühnenbild war schlicht, aber sehr passend.
Am Wochenende war dann in der Turmmensa in Göttingen das Leuchtturm-Festival
Zwei Tage lang Kunst, Musik und Literatur von Göttinger Künstlern in der alternativ, sophisticated location der Turmmensa, die für solche Veranstaltungen erstaunlich gut geeignet ist (alte Industriearchitektur sei Dank).
Photos von den Skulpturen und den Bildern gibt's auf flickr und ein kleines Musikbeispiel auf der Seite von Serious 2, zwei HipHoper a la Freundeskreis. Texte mit Inhalt und sehr charmante Musiker, die auch Texthänger mit viel Humor überspielen.
Am meisten hat mich aber die Buchvorstellung von Simon (bitte englisch aussprechen) begeistert/beeindruckt, der einfach mal so einen eigenen Verlag gegründet hat, um sein Buch zu veröffentlichen. Sein Buch "Auf der Spur der blauen Kugel" ist ein interaktives Buch in dem der Leser sich immer wieder entscheiden muss wie die Geschichte weitergehen soll ... das ganze ist sehr entertaining, wenn man versucht sich in einer Gruppe für einen Weg zu entscheiden.
Alles in Allem ein sehr entspanntes Wochenende an dem ich endlich mal wieder Zeit zum photographieren gefunden habe ...
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