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Montag, 1. September 2008

urlaub machen ...

bin vorgestern wieder heile aus Kärnten (wandern mit meinen Eltern) zurück gekommen und mal wieder die Feststellung gehabt, dass Touristenfallen doch was schreckliches sind.
Kärnten ist touristisch gesehen super ausgebaut, es gibt tolle Rabattangebote und man kommt auch ohne irgendwelche hardcore-8h-bergauf-touren auf die gipfel rauf. das hat allerdings wiederum den erheblichen nachteil, dass man nicht so wirklich alleine auf den ausgewählten bergen ist. vielmehr sieht man sich mit einer masse von rentnern und anderen menschen, die Zeit haben mitten in der Woche auf einen Berg zu fahren, konfrontiert, die mehr oder minder laut und mehr oder minder gut ausgestattet auf den gut ausgebauten und befahrbaren wegen unterwegs sind ...
naja nicht mein ding, weshalb ich wohl meinen nächsten gebirgs-(wir wollen uns ja nicht festlegen)-urlaub eine nette hüttentour mit rucksack und so wird ... wir werden sehen, ob dies auch wirklich umgesetzt wird.

und sonst? hab mal wieder festgestellt, dass man sich in berlin anhand der outfits der passanten orientieren kann ... mitte total fashionable und berlin style halt und der rest minimalistisch stillos (ich war heute auch nicht besser ... renne immer noch in ner kletterhose durch die gegend) ... berlin halt!

Donnerstag, 3. April 2008

packen ...

... ich pack grad für London und grad hat mich folgender Geistesbiltz getroffen:

werd mal nich meine marimekko Tasche mitnehmen, weil die könnten mir ja im Großstadtmoloch von London das Teil klauen ... anstatt nehm ich einfach meine skunkfunk Tasche mit ...

gaaaaanz clever diese gedankenkette #head meets desktop#


... und DAS HIER ist mein allerneustes Objekt der Begierde ... wenn wir schon mal beim thema taschen sind

Freitag, 19. Oktober 2007

Oh Captain! My Captain!


O Captain! My Captain!


O CAPTAIN! my Captain! our fearful trip is done;
The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won;
The port is near, the bells I hear, the people all exulting,
While follow eyes the steady keel, the vessel grim and daring:
But O heart! heart! heart!
O the bleeding drops of red,
Where on the deck my Captain lies,
Fallen cold and dead.


O Captain! my Captain! rise up and hear the bells;
Rise up—for you the flag is flung—for you the bugle trills;
For you bouquets and ribbon’d wreaths—for you the shores a-crowding;
For you they call, the swaying mass, their eager faces turning;
Here Captain! dear father!
This arm beneath your head;
It is some dream that on the deck,
You’ve fallen cold and dead.


My Captain does not answer, his lips are pale and still;
My father does not feel my arm, he has no pulse nor will;
The ship is anchor’d safe and sound, its voyage closed and done;
From fearful trip, the victor ship, comes in with object won;
Exult, O shores, and ring, O bells!
But I, with mournful tread,
Walk the deck my Captain lies,
Fallen cold and dead.

Walt Whitman


Gestern auf dem Campus ist mir ein Schwede über den Weg gelaufen, der genauso aussah wie die Jungs aus Dead Poets Society! Ich hab mich gefühlt wie im Film, vor allem weil die Häuser auf diesem Campus auch so altehrwürdig sind und das Herbstwetter, mit den vielen bunten Blättern, doch ein ganz kleines bisschen an New England erinnern. Jedenfalls ist mir sofort diese Gedicht eingefallen und ich hatte irgendwie das Bedürfnis auf eine Parkbank zu klettern und O Captain! My Captain! zu rufen (was ich natürlich nicht getan habe!)